Schwanger in der Probezeit Drucken E-Mail

schwanger_probezeit.jpgdgs_button_rot_transparent.pngBei einer Schwangerschaft in der Probezeit gibt es Einiges zu beachten. Zunächst mal: Die Azubine muss dem Betrieb die Schwangerschaft nicht während der Probezeit mitteilen, wenn sie nicht möchte. Und es ist auch empfehlenswert,

dies erst nach der Probezeit zu tun. Ausnahme: Die Azubine arbeitet in einem Betrieb, der für das Kind eine Gefahr darstellt (zum Beispiel Infektionsrisiko im Krankenhaus). Denn nur, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß, kann er sich auch an das Mutterschutzgesetz (MuSchG) halten und die schwangere Azubine schützen.
Wenn du schwanger bist, gilt für dich ein besonderer Kündigungsschutz - auch während der Probezeit. Wenn du während der Probezeit eine Kündigung erhältst, musst du den Betrieb innerhalb von zwei Wochen über deine Schwangerschaft informieren. Denn wenn der Betrieb nicht weiß, dass du schwanger bist, kann er sich auch nicht an den Kündigungsschutz halten. Wenn der Betrieb von der Schwangerschaft weiß und versucht, dich trotzdem zu kündigen, solltest du Widerspruch gegen die Kündigung einlegen. Das machst du am besten in Absprache mit dem Betriebsrat oder der Gewerkschaft.