Beschreiben Sie Ihre Stärken und Schwächen! Drucken E-Mail

2_staerken_und_schwaechen

dgs_button_rot_transparent.pngDie Aufforderung sich selbst einzuschätzen, wird bei Vorstellungsgesprächen gerne ins Spiel gebracht. Am besten fängst du mit deinen Stärken an und belegst sie mit konkreten Beispielen: „Eine meiner Stärken ist die Arbeit im Team. Als langjähriger Fußballspieler habe ich gelernt, dass Erfolg mit einer harmonierenden Gruppe viel leichter zu erreichen ist.“, oder  „Kommunikation ist meine Stärke.

Als Gehörloser ist das manchmal nicht einfach. Aber ich weiß zu welchen Gesprächen ich Dolmetscher bestelle und habe auch kein Problem mit Kollegen schriftlich zu kommunizieren. Gerne kann ich den Kollegen ein wenig Gebärdensprache beibringen.“ Wichtig ist, dass sich nicht zwei Minuten später herausstellt, dass du kein Fußball spielst oder bereits beim Bewerbungsgespräch die Kommunikation nur holprig funktioniert.
Der unangenehmen Frage nach deinen Schwächen kannst du versuchen auszuweichen. Fragt der Arbeitgeber trotzdem nach, so nenne negative Eigenschaften, die eher nebensächlich sind: „Mein Englisch ist nicht so gut. Ich würde da gerne noch einmal einen Kurs belegen.“, oder „Manchmal bin ich etwas vergesslich. Seitdem ich mir aber vieles aufschreibe, ist das schon viel besser geworden.“
Die Frage nach deinen Stärken und Schwächen stellt der Arbeitgeber, um zu prüfen, ob du verstanden hast, was für die ausgeschriebene Stelle wichtig ist. Wenn du dich selbst, deine Arbeitsleistung und die Anforderungen des neuen Jobs gut miteinander verbinden kannst, dann kommst du für die Stelle in Frage.

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