Formulierungen im Arbeitszeugnis Drucken E-Mail

formulierung arbeitszeugnis

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In der deutschen Gesetzgebung ist festgelegt, dass ein Arbeitszeugnis „wohlwollend“ verfasst sein muss. Gleichzeitig muss es aber auch der Wahrheit entsprechen. Daher haben sich im Laufe der Jahre Formulierungen etabliert, die mehr aussagen, als du auf den ersten Blick vielleicht vermuten würdest. Sie lassen sich ein wenig mit Schulnoten vergleichen: „Sie zeigte stets sehr gute Einsatzbereitschaft“ kann man mit der Note 1 gleichsetzen;

„Sie zeigte eine gute Einsatzbereitschaft“ entspricht der Note 3 und „Sie zeigte Interesse für ihre Arbeit“ der Note 5.

War ein Arbeitgeber zum Beispiel nicht zufrieden und möchte Kritik üben, so ermöglicht die „Leerstellentechnik“ dies versteckt zu tun. Dabei werden einzelne Wörter, ganze Passagen oder Aussagen weggelassen. Für einen ungeübten Leser ist es schwer diese Leerstellen zu entdecken: Fehlt zum Beispiel bei einer Kassiererin der ausdrückliche Hinweis auf ihre Ehrlichkeit, so ist dies ein klares Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Auch die Reihenfolge, in der Aspekte genannt werden kann von Bedeutung sein: „Sein Verhalten zu Kollegen und Vorgesetzten war einwandfrei“ deutet an, dass sein Verhältnis zu den Kollegen viel besser war, als das zum Chef. Diese Formulierung ist mit einer befriedigenden Bewertung gleichzusetzen. Würde in dieser Formulierung der Chef vor den Kollegen genannt werden, so entspräche er einer guten Bewertung des Arbeitnehmers.

Hier findet ihr weitere Formulierungen für Arbeitszeugnisse

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