Die Genossenschaft – Eigentümer und Kunde sein Drucken E-Mail

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Die Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern (Genossen), die gemeinschaftlich wirtschaften. Dabei können die Mitglieder Einzelpersonen (wie zum Beispiel allein arbeitende Handwerker) oder auch Unternehmen (wie zum Beispiel Banken oder Supermärkte) sein. Wie auch die Kapitalgesellschaften haben Genossenschaften einen Vorstand und einen Aufsichtsrat. Diese führen die Geschäfte, müssen aber selbst Mitglied der Genossenschaft sein und

werden von der Generalversammlung aller Genossenschaftsmitglieder gewählt. Besonders an Genossenschaften ist, dass die Mitglieder gleichzeitig Eigentümer und Kunde der Genossenschaft sind. Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft zum Beispiel sind die Mieter immer auch Mitglieder der Genossenschaft. So sind sie einerseits als Genossen Miteigentümer der Häuser, andererseits als Mieter gleichzeitig Kunden der Genossenschaft. Weitere bekannte Genossenschaften sind landwirtschaftliche (z.B. Raiffaisen), Genossenschaftsbanken (z.B. Volksbank) oder Energiegenossenschaften, die gemeinschaftlich Energie einkaufen und dadurch den eigenen Genossen den Kauf günstiger Energie ermöglichen.

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