Verantwortung im Ehrenamt Drucken

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dgs_button_blauEtwa 20 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich tätig. Sie übernehmen dabei nicht nur wichtige Aufgaben für unsere Gesellschaft, sondern auch die Haftung für eventuelle Fehler. Um die ehrenamtliche Tätigkeit zu fördern, hat der Gesetzgeber das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes geschaffen:

In Paragraf 31a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wurde festgelegt, dass Ehrenamtler nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von ihnen verursachte Schäden bezahlen müssen. Diese Haftungserleichterung enthält darüber hinaus zwei wesentliche Details: Sie gilt nur für Ehrenamtler, die weniger als 720 Euro Aufwandsentschädigung pro Jahr erhalten. Außerdem ist die Grenze zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit oft nicht eindeutig zu bestimmen. Daher sollten Ehrenamtler, die zum Beispiel eine hohe finanzielle Verantwortung tragen (Kassenwart, Vereinsvorsitzende), allzeit beachten:
# mögliche Gefahren frühzeitig erkennen (Problembewußtsein)
# Experten zu Rate ziehen (Fortbildungen)
# sorgfältig arbeiten und dokumentieren (Was habe ich wann, aus welchem Grunde gemacht!)