Unterrichtsformen im Studium Drucken E-Mail
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Typische Unterrichtsformen im Studium sind Vorlesung und Seminar. Sie finden regelmäßig einmal pro Woche statt, dauern dann 1,5 Stunden und erstrecken sich über ein Semester (ca. ½ Jahr). Über ein Semester hinweg wird in Vorlesung oder Seminar ein bestimmtes Thema behandelt. In jeder wöchentlichen Sitzung wird dann ein Aspekt des Semesterthemas diskutiert. Das Semesterthema könnte z.B. die "Grundlagen der Biologie der Tiere" sein. In den einzelnen Sitzungen würden dann Themen wie „Säugetiere“, "Vögel", „Reptilien“, „Insekten“ usw. behandelt.
dgs_button_blau In einer Vorlesung sitzen oft viele Studenten, manchmal mehrere Hunderte. Der Professor oder Dozent liest zu dem jeweiligen Thema vor. Die Studenten hören zu oder schreiben mit. Oft werden Fragen gestellt, manchmal sind diese auch nicht erwünscht. Nach der Vorlesung muss der Student selbst die Inhalte der Vorlesung bearbeiten und dafür sorgen, dass er alles verstanden hat.
dgs_button_blau In einem Seminar ist die Teilnehmerzahl beschränkt auf ca. 30 Studenten. Hier werden die Themen intensiver diskutiert als bei einer Vorlesung. Meist hält ein Student einen Vortrag (Referat) zu einem bestimmten Thema. Während des Referates wird der Student sozusagen zum Lehrer. Im Anschluss an das Referat wird meist noch über das Thema diskutiert. Dabei ist die Mitarbeit der Studenten gefordert.
dgs_button_blau Sowohl in Seminaren als auch in Vorlesungen erhält man bei erfolgreicher Teilnahme einen Leistungsnachweis oder Schein. Es handelt sich dabei um so etwas wie ein Zeugnis. Für einen Leistungsnachweis muss man bestimmte Aufgaben lösen: Manchmal reicht ein Referat aus, im anderen Fall muss zum Referat noch ein Text geschrieben werden oder es gibt am Ende des Semesters eine Klausur. Auch eine regelmäßige Anwesenheit ist Bedingung, um einen Schein zu bekommen.