Eis und Schnee: Zu spät zur Arbeit! Drucken E-Mail

eis_und_schnee.jpgdgs_button_gruen_transparent.png Schnee und Eis auf den Strassen, verspätete Züge und stecken gebliebene Busse. Was passiert eigentlich, wenn ein Arbeitnehmer wegen schlechter Wetterverhältnisse zu spät zur Arbeit kommt? Streng genommen muss der Arbeitnehmer die verpasste Zeit nacharbeiten. Viele Arbeitgeber verhalten sich kulant gegenüber dem Arbeitnehmer und verzichten auf ein Nacharbeiten der verpassten Zeit.

dgs_button_gruen_transparent.png Viele Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen enthalten Regelungen für diesen Fall, die meist zugunsten des Arbeitnehmers ausfallen. Das bedeutet, dass in vielen Verträgen festgelegt wurde,  dass ein zu spät kommen wegen schlechter Wetterverhältnisse nicht nachgearbeitet werden muss. Bei manchen Firmen ist es üblich, dass die verpasste Arbeitszeit innerhalb von einem bestimmten Zeitraum, also z.B. innerhalb eines Monats, nachgeholt werden muss. 

dgs_button_gruen_transparent.png Kommt ein Arbeitnehmer wiederholt wegen schlechter Wetterverhältnisse zu spät zur Arbeit, so kann er deswegen nicht gekündigt werden. Allerdings kann er eine Abmahnung erhalten. Nach Erhalt einer Abmahnung sollte der Arbeitnehmer allerdings dafür sorgen, dass er in Zukunft pünktlich zur Arbeit erscheint.