Frührente und Vorruhestand Drucken E-Mail

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Mit „Frührente“ (Arbeiter) oder „Vorruhestand“ (Beamte) werden alle Formen des vorgezogenen Ruhestandes bezeichnet, die zu Zahlungen der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) führen. Von einem vorgezogenen Ruhestand spricht man deshalb, weil diese Personen vor Erreichen des Renteneintrittsalters von 65 Jahren (Stand 2010) in den Ruhestand treten.

dgs_button_gruen_transparentEin Eintritt in den vorgezogenen Ruhestand hat finanzielle Einbußen bei der Rente zur Folge. Grob lässt sich sagen, dass pro Monat des vorzeitigen Beginns der Rente vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren die Rente lebenslang um 0,3 % gemindert wird. Geht man also um ein Jahr früher in Rente, so sinkt der sonst zustehende Rentenbetrag um 3,6% (12 Monate x 0,3% = 3,6%).


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Die vorgezogene Rente ist aber im Vergleich zur normalen Altersrente sogar durch zwei Einflüsse geringer:
1.    Durch das frühere Ende des Arbeitslebens zahlt der Arbeitnehmer weniger in die Rentenkasse ein. Da die Höhe der Rente sich an den Einzahlungen des Arbeitnehmers orientiert, erhält der Frührentner dementsprechend weniger Rente.
2.    Diese niedrigere Rente wird noch einmal durch den oben beschriebenen Abschlag um 0,3 % pro Monat gemindert.
Ein Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand sollte sich also jeder Arbeitnehmer gut überlegen und abklären, wie die Vor- bzw. Nachteile für ihn konkret aussehen.