Arbeit und Familie
Welche Fristen muss ich beachten? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngVor Beginn der Elternzeit musst Du verschiedene Fristen beachten. Möchtest Du die Elternzeit unmittelbar nach dem achtwöchigen Mutterschutz nach der Geburt nehmen, musst Du Deinem Arbeitgeber diese Entscheidung sieben Wochen vor Beginn (also spätestens eine Woche nach der Entbindung) mitteilen. Dabei musst Du Deinem Chef nicht nur Deinen Wunsch nach Elternzeit mitteilen, sondern auch, wie lange Du in Elternzeit gehen willst. Eine weitere wichtige Regelung betrifft Deinen Partner oder Ehemann. Wenn der auch unmittelbar nach der Geburt in Elternzeit gehen will, so muss er dies auch sieben Wochen vor Beginn mitteilen.

 
Wie kann ich während der Elternzeit den Kontakt zu meiner Firma halten? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngEs gibt verschiedene Möglichkeiten, den Kontakt zu halten. Regelmäßige Besuche , bei denen man mit den Kollegen spricht und sich erkundigt, woran gerade gearbeitet wird und wer Deine Aufgaben übernommen hat, bis hin zu regelmäßigen Teilnahmen an Teamsitzungen oder Mitarbeiterbesprechungen.

Vielleicht kannst Du schon direkt nach dem Mutterschutz wieder langsam anfangen zu arbeiten, indem Du Aufgaben übernimmst, die Du von zuhause erledigen kannst oder ab und zu mal eine Urlaubs- oder Krankheitsvertretung übernimmst. Oder Du könntest evtl. auch an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen oder Dein Wissen durch Seminare und Lesen von Fachbüchern ergänzen. Dadurch bleibst Du am Ball und zeigst Engagement, was Deinen Arbeitgeber sicherlich freuen wird. Aber auch für Dich ist es ein großer Vorteil, wenn Du nicht völlig aus Deiner Arbeit raus bist, sondern immer auf dem Laufenden bleibst.

 
Wie bereite ich meine Rückkehr an den Arbeitsplatz vor? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngBevor Du Deine Arbeit wieder aufnimmst, solltest Du ein so genanntes „Rückkehrgespräch“ mit Deinem Chef und Deinen Kollegen führen. Das Gespräch sollte einige Monate vor Ende der Elternzeit stattfinden und kurz vor dem tatsächlichen Einstieg wiederholt werden. Ziel dieses Gesprächs ist es, Wünsche und Rahmenbedingungen für Deinen beruflichen Wiedereinstieg zu besprechen und ein für beide Seiten attraktives Arbeitsmodell zu entwickeln. Dazu gehört insbesondere, Deine Stundenzahl und Arbeitszeitlage, aber auch erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen, festzulegen.

 
Wie sieht es mit dem Kündigungsschutz aus? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngDer Arbeitgeber kann Dir ab Mitteilung der Schwangerschaft nicht mehr wirksam kündigen. Der Kündigungsschutz besteht während Deiner gesamten Schwangerschaft. Er dauert darüber hinaus bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Geburt des Kindes an. Wenn Du unmittelbar im Anschluss an das Ende der Mutterschutzfrist in Elternzeit gehst, behälst Du Deinen Kündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz, erhältst aber zusätzlich noch einen Kündigungsschutz nach dem Bundeserziehungsgeldgesetz (§ 18 BErzGG). Denn auch während der Elternzeit darf der Arbeitgeber nicht kündigen. Dies gilt übrigens auch für Deinen Partner.

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Wie viele Stunden darf ich während der Elternzeit arbeiten? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngDas Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz (BEEG) sieht die Möglichkeit vor, dass Du bereits während der Elternzeit in verringertem Umfang bei Deinem Arbeitgeber Deine Tätigkeit wieder aufnimmt. Dieser Anspruch besteht jedoch erst ab einer Betriebsgröße von mehr als 15 Arbeitnehmern. Außerdem musst Du vor Beginn der Elternzeit bereits seit mindestens sechs Monaten im Betrieb Deines Arbeitgebers beschäftigt gewesen sein. In Kleinbetrieben muss einem Teilzeitbegehren während der Elternzeit nicht stattgegeben werden.

Sofern die zuvor geschilderten Voraussetzungen vorliegen, kannst Du eine Teilzeitbeschäftigung in einem Umfang von 15 bis 30 Wochenstunden verlangen. Diesen Wunsch musst Du jedoch mindestens sieben Wochen vor dem gewünschten Beginn der Teilzeitbeschäftigung mitteilen.

 
Wenn ich Teilzeit arbeiten möchte, heißt das dann, dass ich einen Halbtagsjob habe? Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngNein, Teilzeit ist nicht gleichbedeutend mit dem klassischen Halbtagsjob am Vormittag. Teilzeit bedeutet eine regelmäßige Wochenarbeitszeit, die täglich oder im Durchschnitt kürzer ist als die einer in Vollzeit beschäftigten Person. Das Spektrum reicht von wenigen Wochenstunden bis hin zu einer Arbeitszeit knapp unterhalb der Vollzeitbeschäftigung.

Für die Verteilung der Arbeitszeit über den Tag, die Woche oder einen längeren Zeitraum gibt es die unterschiedlichsten Modelle. So solltest Du vor Deiner Rückkehr prüfen, ob neben den klassischen Vormittagstätigkeiten auch tage- oder blockweise Einsatzmöglichkeiten oder eine Tätigkeit an Nachmittagen, Abenden oder gar Wochenenden für Dich in Frage kommen.

 
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