Morgen bin ich krank … Drucken E-Mail

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dgs_button_gruen_transparent.pngArbeitnehmer, die sich mit Vorankündigung krankmelden, müssen normalerweise mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Das gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer die Krankheit gegenüber dem Arbeitgeber zunächst androht, dann aber tatsächlich krank wird.

Grundsätzlich sollte ein Arbeitnehmer also niemals auf der Arbeit ankündigen, dass er am nächsten Tag oder gar an einem bestimmten Datum krank sein wird. Wenn ein Arbeitnehmer sich während der Arbeit schlapp fühlt oder bemerkt, dass er eventuell krank wird, so sollte er das ruhig erwähnen: „Ich fühle mich total schlapp“ oder „Ich glaube ich habe mich bei meinen Kindern angesteckt“ sind durchaus Äußerungen, die man auf der Arbeit machen kann. Ob der Arbeitnehmer dann am nächsten Tag tatsächlich wegen einer Erkrankung nicht zur Arbeit kommen kann, kann er erst am Morgen vor dem Arbeitsbeginn entscheiden. Manchmal gesundet man auch über Nacht, obwohl man am Vortag den Eindruck hatte krank zu werden.