Rückkehrgespräch nach längerer Krankheit Drucken E-Mail

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Du bist eine Zeitlang krank gewesen und kehrst an deinen Arbeitsplatz zurück. Das ist für manche Arbeitgeber ein Anlass, ein Krankenrückkehrgespräch zu führen. Generell ist es zulässig, dass der Arbeitgeber nach einer längeren Erkrankung ein Rückkehrgespräch mit Dir führt. Es sind dabei sind jedoch folgende Grundsätze zu beachten:

Der Arbeitgeber darf dich nicht nach ärztlichen Krankheitsdiagnosen und konkreten Befunden fragen. Du musst ihm also nicht sagen, welche Krankheit du hattest.
Auch Fragen nach Krankheitsursachen, die im persönlichen Bereich des Mitarbeiters liegen und keinen betrieblichen Bezug haben, musst du nicht beantworten. Die Ursache deiner Krankheit musst (und solltest) du also nur erzählen, wenn sie im Bereich der Arbeit liegt. Zum Beispiel können wiederholte Probleme mit den Atemwegen daran liegen, dass du auf der Arbeit Abgasen ausgesetzt bist.

Folgende Dinge darf der Arbeitgeber dich fragen:
Hat die Erkrankung betriebliche Ursachen? (s.o)
Bestehen weiterhin Arbeitseinschränkungen?
Sind Sie den Anforderungen des Arbeitsplatzes noch gewachsen?
Ist in absehbarer Zeit mit weiteren krankheitsbedingten Fehlzeiten zu rechnen?

Wichtig ist, dass du - wie zu jedem anderen Personalgespräch - ein Mitglied des Betriebsrates, Personalrates und gegebenenfalls der Schwerbehindertenvertretung hinzuziehen darfst. Außerdem solltest du darauf bestehen, dass ein Dolmetscher das Gespräch übersetzt, um Missverständnisse zu vermeiden.

Das Rückkehrgespräch nach Elternzeit

DGS-Videos zum Thema Krankmeldung

Weitere Informationen zum Rückkehrgespräch:

Wikipedia-Artikel
 

 Info der Gewerkschaft Verdi

Info für Betriebsratsmitglieder