Das Bedingungslose Grundeinkommen Drucken E-Mail

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Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept, nach dem jeder Bürger monatlich eine festgelegte Summe Geld erhalten soll. Für dieses Einkommen muss er keine Gegenleistung erbringen. Es soll also ohne Bedingung und in gleicher Höhe an alle Bürger gezahlt werden, egal, ob arm oder reich.

Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen ist die Idee verbunden, dass die Menschen an den Themen der Gesellschaft teilnehmen können, ohne um das tägliche Überleben kämpfen zu müssen. In Deutschland werden verschiedene Modelle zum Grundeinkommen diskutiert. Es steht zur Debatte, wie hoch ein solches Grundeinkommen sein sollte und wie der Staat es finanzieren könnte. So gibt es den Vorschlag, dass das Grundeinkommen etwa so hoch wie die Sozialhilfe oder das Arbeitslosengeld II sein sollte. Statistische Berechnungen der Befürworter haben ergeben, dass die Finanzierung des Grundeinkommens möglich wäre, weil Sozialhilfe und ALG II wegfallen würden.

Gegner des Bedingungslosen Grundeinkommens argumentieren, dass die Auswirkungen auf die Preise und den Arbeitsmarkt nicht absehbar sind. Zum Beispiel befürchten sie, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen die Bürger häufiger zur Untätigkeit verleiten könnte. Insbesondere Menschen, die ohnehin an wenig Geld gewöhnt sind, würden wenig Anreiz sehen, eine Arbeit aufzunehmen, vermuten Kritiker. Ebenso bestreiten Kritiker, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen durch Einsparungen finanzierbar wäre.