Gesetzliche Altersvorsorge (Deutschland) Drucken E-Mail

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Die gesetzliche Vorsorge ist die erste Säule der Altersvorsorge in Deutschland. Sie wird aus den Pflichtbeiträgen der Arbeitnehmer bestritten. Diese werden monatlich vom Bruttolohn jedes Beschäftigten abgezogen. Die Beiträge werden jedoch nicht angespart, sondern an die derzeitigen Rentner ausgezahlt. Man nennt dieses System Umlageverfahren oder

auch Generationenvertrag: Die junge Generation kommt für die Rente der alten Generation auf. Aufgrund der Alterspyramide (immer weniger Kinder werden geboren) müssen zumindest in den Industrieländern immer weniger Arbeitnehmer die Renten von immer mehr Rentnern finanzieren. Das führt zwangsläufig zu einer Erhöhung der Rentenbeiträge oder zu einer Kürzung der Rentenauszahlungen. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken wurde 2012 die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf das 67. Lebensjahr beschlossen. Viele Experten vermuten, dass die gesetzliche Altersvorsorge in Zukunft nur noch einen Grundbedarf decken und nicht den Lebensstandard sichern können wird.

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