Betriebliche Altersvorsorge (Deutschland) Drucken E-Mail

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Die betriebliche Vorsorge bezeichnet man als die zweite Säule der Altersvorsorge in Deutschland. Sie liegt vor, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer parallel zum Arbeitsverhältnis Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität oder/und Tod zusagt. Viele Arbeitnehmer sparen auf diese Weise eine Zusatzrente zu ihrem gesetzlichen Rentenanspruch an. Je nachdem, wer die Beiträge bezahlt, spricht man von einer arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanzierten Versorgung. Heutzutage ist es üblich,

dass die betriebliche Altersvorsorge mit Beiträgen des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers gespeist wird.
Für den Arbeitgeber sind die Beiträge zur Altersvorsorge seiner Arbeitnehmer Betriebsausgaben, das heißt er kann sie steuerlich geltend machen. Außerdem kann eine betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiter binden und motivieren sowie das Prestige einer Firma stärken.
Für die Mitarbeiter lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge vor allem um Steuern zu sparen.
Eine weitere Möglichkeit der betrieblichen Vorsorge sind so genannte Lebensarbeitszeitkonten. Auf diese zahlt der Arbeitnehmer seine Überstunden ein, diese werden dort als Wert angelegt und später bei längeren Auszeiten ausgezahlt. Eine Auszeit kann zum Beispiel eine längere Fortbildung sein, aber auch ein vorgezogener Altersruhestand.

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