Altersvorsorge für Frauen Drucken E-Mail

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Frauen verdienen im Durchschnitt ein Fünftel weniger als Männer. Außerdem haben sie wegen Kindererziehung oft weniger Beschäftigungszeiten, also Zeiten, in denen sie versicherungspflichtig arbeiten. Daher erwerben Frauen in vielen Fällen weniger Rentenanspruch als Männer.

Im Jahr 2013 überwies die Deutsche Rentenversicherung zum Beispiel durchschnittlich 983 Euro Rente/Monat an Männer, während die Frauen im Durchschnitt nur 576 Euro überwiesen bekamen. Wie kann Frau nun dafür sorgen, dass die spätere Rente nicht allzu niedrig ausfällt:

Eigener Vertrag zur Altersvorsorge: Heutzutage wird jede dritte Ehe geschieden. Es ist also nicht geschickt, sich bei der Altersvorsorge auf den gut verdienenden Partner zu verlassen. Frauen sollten daher auf einen eigenen Altersvorsorgevertrag drängen und einen eventuell gut verdienenden Partner um eine Beteiligung an den Beiträgen bitten.

Staatliche Förderung nutzen: Im Rahmen der Riester-Rente genießen Frauen mit Kindern einige Vorteile, denn für die Kleinen zahlt der Staat Kinderzulagen. Für jedes eigene ab 2008 geborene Kind bekommen Mütter 300 Euro pro Jahr zusätzliche Förderung. Frauen mit niedrigem Einkommen müssen außerdem für die volle Förderung nur geringe Eigenbeiträge bezahlen.

Früh mit dem Sparen beginnen: Auch wenn in jungen Jahren der Verdienst oft nicht so üppig ausfällt, sollten Frauen (und Männer übrigens auch) möglichst früh mit dem Sparen beginnen und möglichst selten aussetzen. Denn bei einer langen Sparzeit wachsen auch kleine Beträge zu einem Vermögen heran. Insbesondere während der Zeiten der Kindererziehung sollten Frauen die Beiträge zur Altersvorsorge nicht aussetzen oder verringern, sondern mit dem Partner eine Beteiligung vereinbaren.

Weitere DGS-Videos zur Rente:

Die Geschichte der Altersvorsorge in Deutschland

Gesetzliche Altersvorsorge (Deutschland)

Betriebliche Altersversorgung (Deutschland)

Die private Altersvorsorge (Deutschland)

Die Rentenlücke

Die jährliche Renteninformation