Arbeitslosengeld während der Arbeitssuche im Ausland Drucken

arbeitslosengeld im ausland 

 

 

 

 

 

 

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Menschen, die in Deutschland ihren Job verlieren, haben Anspruch auf Arbeitslosengeld. Begeben sich Arbeitslose auf die Suche nach einem neuen Job, können Sie dies auch in einem Mitgliedsstaat der EU machen und bekommen weiterhin das Arbeitslosengeld von der deutschen Agentur für Arbeit ausgezahlt. Diese Regelung nennt man Leistungsmitnahme und  ist zunächst auf einen Zeitraum von drei Monaten begrenzt.

Bedingung für die Leistungsmitnahme: Du bist arbeitslos, hast Dich in Deutschland arbeitslos gemeldet und bekommst seit mindestens vier Wochen Arbeitslosengeld I. Du hast die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates.
Beantragung der Leistungsmitnahme: Du beantragst die Leistungsmitnahme bei der für Dich zuständigen Arbeitsagentur. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, bekommst du ein Formular PD U2. In diesem Formular steht, von wann bis wann du im Ausland nach Arbeit suchen darfst und wann du Dich spätestens im Ausland beim Arbeitsamt melden musst (immer innerhalb von sechs Tagen).
Im Ausland: Nach der Meldung beim ausländischen Arbeitsamt bist du verpflichtet, Dich an die dortigen Regeln zu halten, z. B. kann das eine wöchentliche Meldung beim Arbeitsamt sein. Einkünfte aus Nebenjobs werden wie in Deutschland auf das Arbeitslosengeld angerechnet.
WICHTIG: Unmittelbar nach Rückkehr aus dem Ausland  bei der Agentur für Arbeit zurückmelden!
Übrigens: Auf Antrag ist eine Verlängerung um 3 Monate möglich. Dabei musst Du den Antrag bei der Agentur für Arbeit einreichen. Wird der Antrag abgelehnt, endet die finanzielle Unterstützung nach drei Monaten.


Wenn Du außerhalb der EU auf Arbeitssuche gehst, kannst du kein Arbeitslosengeld beziehen.

"Arbeitslosengeld und Auslandsbeschäftigung" Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit