10. Dezember: Tag der Menschenrechte Drucken E-Mail

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dgs_button_grau_transparent Jedes Jahr am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Er erinnert an die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der UN. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen diesen Tag zum Anlass, die Situation der Menschenrechte in der ganzen Welt kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen. Das haben auch Vertreter der Gebärdensprachgemeinschaft gemacht: Sie forderten jahrelang eine Anerkennung der Gebärdensprache. Seit 2002 ist die Gebärdensprache in Deutschland anerkannt.

dgs_button_grau_transparent Anerkannt bedeutet, dass die Gebärdensprache dem gesprochenen Deutsch als gleichwertig betrachtet wird. Daher müssen seit dem in vielen Bereichen Gebärdensprachdolmetscher eingesetzt werden, um einen gleichwertigen Zugang zu Informationen für Gehörlose zu ermöglichen. Auch der Zugang zu Bildung soll zunehmend in Gebärdensprache angeboten werden. Daher sollen Lehrer, deren Muttersprache die Deutsche Gebärdensprache ist, verstärkt eingestellt werden. Wichtige Informationen zur UN-Konvention, die Teil der Menschenrechte ist, gibt es auch als Gebärdensprachfilme.

Gebärdensprachfilme (DGS) zur UN-Konvention